Tradition
Ruft dieses süße Bild Erinnerungen wach?
Jeder wusste, dass die Weihnachtszeit begonnen hatte, wenn die Familie ihren Baum aussuchte. Die Glücklichen konnten in den Wald oder auf einen Bauernhof fahren, andere gingen z. B. zu einem Parkplatz, wo erfinderische Zeitgenossen um einen Wohnwagen oder ein Zelt Bäume in allen Größen aufgebaut hatten.
Zu Hause wurde der Baum dann von der ganzen Familie geschmückt. Geschenke wurden eingepackt und unter den Baum gelegt. Und am Weihnachtsabend versammelte sich die Familie um den Baum und packte die Geschenke aus.
Die Sitten und Gebräuche unterscheiden sich von Land zu Land; mancherorts bekommt man die Geschenke am Weihnachtsabend, an anderen Orten muss erst des Nachts der Weihnachtsmann kommen!
Erinnern Sie sich an den Duft eines echten Baums? Wie sich Nadeln anfühlen – und an den manchmal etwas stechenden Harzgeruch beim Schmücken?
Solche Erinnerungen und Traditionen sind – genau wie der Weihnachtsbaum – für viele ein unverzichtbarer Teil des Familienlebens und ein lebendiges Symbol der Feiertage.
Diese Tradition wird bis auf den heutigen Tag von Millionen Familien in aller Welt mit einem echten Weihnachtsbaum lebendig gehalten.
Geschichte
Die Tradition, Weihnachten mit einem echten Baum zu feiern, ist 400 Jahre alt, wurde jedoch erst Ende des 19. Jahrhunderts Allgemeingut.
Früher stammten alle Weihnachtsbäume von natürlichen Standorten (oder direkt aus dem Wald). Natürlich hielten diese wilden Bäume keinen Vergleich mit den heutigen, professionell angebauten und beschnittenen Bäumen aus.
Heute kommen 98% der Weihnachtsbäume aus Plantagen – Bäume, die auf Haltbarkeit und harmonisches Aussehen ‚designt’ sind.
So haben Sie zu Weihnachten am meisten von Ihrem Baum
Hier einige nützliche Hinweise für die Wahl Ihres Baums:
Machen Sie den Frischetest. (Das ist natürlich nicht nötig, wenn Sie Ihren Baum selbst schlagen. Dann wissen Sie, dass er frisch ist!) Streifen Sie einen Ast zwischen Daumen und Zeigefinger vorsichtig auf sich zu. Ist der Baum frisch, so sollten nur sehr wenige Nadeln in ihrer Hand zurückbleiben. Schütteln Sie den Baum oder stampfen Sie ihn auf. Es sollten nicht übermäßig viele Nadeln zu Boden rieseln. Ein gewisser Verlust innerer brauner Nadeln ist normal und tritt während der gesamten Lebensdauer des Baumes auf.
Wenn Sie Ihren Baum gewählt haben, bewahren Sie ihn an einem ungeheizten Ort wie Terrasse oder Garage auf, geschützt vor Wind und Sonne, bis sie ihn zum Schmücken hereinholen.
Bevor Sie den Baum aufstellen, legen Sie einen frischen, geraden Schnitt am Fuß des Stammes etwa 1 cm über dem originalen Schnitt. Stellen Sie den Baum in einen Ständer mit mindestens 4 l Wasser oder mehr.
Warnung: Halten Sie den Ständer mit Wasser gefüllt. Im Laufe von 4-6 Stunden bildet sich am Stumpf ein Siegel aus Pflanzensaft, wenn der Wasserspiegel darunter absinkt. Der Baum kann dann nach dem Nachfüllen kein Wasser mehr aufnehmen. Hat sich ein Siegel gebildet, so legen Sie einen frischen Schnitt.
Wässern Sie den Baum: Ein Baum nimmt in den ersten 24 Stunden 2-5 l Wasser auf und 1 l oder mehr an den folgenden Tagen. Wasser ist wichtig, weil es die Nadeln am Austrocknen und Abfallen und die Zweige am Durchhängen hindert. Wasser erhält auch den Duft des Baumes. Wasser schützt den Baum vor dem Austrocknen und dem Verlust der Farbe.
Was Sie sonst tun und lassen sollten: Halten Sie den Baum von Heizquellen wie Kaminen, Heizkörpern und sogar Fernsehern sowie Zugluft fern. Testen Sie Ihre Lichtergirlanden vor dem Aufhängen, ob sie reibungslos funktionieren. Benutzen Sie keine Kabel mit beschädigter Isolierung oder abgebrochenen oder leeren Steckern. Ziehen Sie den Stecker heraus, bevor Sie zu Bett gehen oder das Haus verlassen. Überbelasten Sie niemals elektrische Kreisläufe.
Solche sinnvollen Vorsichtsmaßnahmen erhalten die einzigartige Schönheit und Tradition, wie sie nur ein echter Weihnachtsbaum bietet.
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